Fernheizwerk Arsenal - HOYER Brandschutz GmbH
Aufgrund des BOSB-Betriebs (Betrieb ohne ständige Beobachtung) ist kein Personal vor Ort, die Steuerung erfolgt über die Leitzentrale im Fernheizwerk Spittelau. Personenschutz vor Ort ist daher nicht notwendig – das von HOYER Brandschutz beauftragte Brandschutzkonzept fokussierte auf den höchstmöglichen Schutz der Anlagen.
Brandschutz, Brandschutzkonzept, Ausführungsplanung, Feuerwehr,
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Fernheizwerk Arsenal

 

Leistungsumfang

 

  • Brandschutzkonzept
  • Ausführungsplanung Brandschutz

 

Charakteristika des Projekts

 

Bis 2020 möchte die Fernwärme Wien ihren Anteil am Raumwärmemarkt in der Bundeshauptstadt Wien auf 50 Prozent steigern. Dazu werden bis zu 1,3 Milliarden Euro an Investitionen getätigt. Ein zentrales Vorhaben zur Erreichung dieses Zieles war der Neubau eines Fernheizwerks auf dem Gelände des Arsenals im dritten Wiener Gemeindebezirk. Das Investitionsvolumen betrug rund 60 Mio. Euro.

 

Anlagenschutz im Mittelpunkt

Das Fernheizwerk Arsenal zur ökologischen Energienutzung ist ein moderner Zweckbau mit anspruchsvoller Architektur. Es kann rund 70.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen und umfasst im Wesentlichen zwei Heizkessel mit Wärmeleistungen von je 170 MW sowie die zugehörigen Regelungsanlagen, Reduzierstationen, Öltanks, Pumpstationen und eine Wasserspeicheranlage. Aufgrund des BOSB-Betriebs (Betrieb ohne ständige Beobachtung) ist kein Personal vor Ort. Die Steuerung erfolgt über die Leitzentrale im Fernheizwerk Spittelau. Personenschutz vor Ort ist daher nicht notwendig – das von HOYER Brandschutz beauftragte Brandschutzkonzept fokussierte auf den höchstmöglichen Schutz der Anlagen.

 

Die Technikräume sowie auch die für Notbetrieb und Wartung zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten in den Obergeschossen besitzen keine Fenster. Im Brandfall können sich diese Räume binnen weniger Minuten mit Rauchgasen füllen, was die Brandbekämpfung durch die Feuerwehr behindert. Um dem entgegenzuwirken, wurde eine mechanische Entrauchungsanlage konzipiert. Im Fall eines Brandes kann diese von der Feuerwehr betätigt werden, was rasch zu besserer Sicht und Absenkung der Raumtemperatur führt. Diese Maßnahme ermöglicht somit einen raschen und sicheren Feuerwehreinsatz zum Schutz der Anlagen im Fernheizwerk und hilft in weiterer Folge Brandschäden zu reduzieren.

Datum

20011-2013, Österreich

Auftraggeber

Fernwärme Wien

Gebäudenutzung

Fernheizkraftwerk

Größe

9.000m²

Category
Industrieanlagen