HOYER Brandschutz GmbH | Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf
Mit der Brandschutzplanung für den groß angelegten Um- und Zubau am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf zeichnete sich HOYER Brandschutz nicht nur für den Schutz kostenintensiver medizinischer Anlagen, sondern vor allem auch für die Sicherheit tausender Mitarbeiter und PatientInnen verantwortlich aus.
Brandschutz, Brandschutzkonzept, Steuermatrix, Brandvorsteuerung, Fluchtwegkonzept, Ausführungsplanung
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Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf

 

Leistungsumfang

 

  • Brandschutzkonzept für Zu- und Umbau Krankenhaus und Parkdeck
  • Funktionelle Steuermatrix für Brandvorsteuerung
  • Brandschutz- und Fluchtwegkonzepte für die jeweiligen Bauphasen
  • Ausführungsplanung

 

Charakteristika des Projekts

Mit der Brandschutzplanung für den groß angelegten Um- und Zubau am Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf zeichnete sich HOYER Brandschutz nicht nur für den Schutz kostenintensiver medizinischer Anlagen, sondern vor allem auch für die Sicherheit tausender Mitarbeiter und PatientInnen verantwortlich aus. Gleichzeitig galt es mit optimalen Brandschutzmaßnahmen die Funktionalität des Krankenhauses zu unterstützen und trotz zahlreicher baulicher Herausforderungen in punkto Effektivität und Kosten Schritt zu halten.

 

Das Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf bietet mit dem Schwerpunktkrankenhaus in Mistelbach, dem Medizinischen Zentrum Gänserndorf und dem Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe nicht nur medizinische und pflegerische Kompetenz, sondern auch hohe Qualität der Infrastruktur als Basis für Spitzenleistungen am Patienten. Rund 1.500 MitarbeiterInnen sind im Landesklinikum beschäftigt, das über ca. 518 Betten verfügt.

 

Im Jahr 2011 erfolgte der Spatenstich für den Um- und Zubau des Landesklinikums, der auch den Neubau eines Parkdecks mit 250 Stellplätzen vorsieht. Insgesamt 186 Mio. € investiert das Land Niederösterreich damit in bedarfsorientierte und leistungsfähige Gesundheitseinrichtungen.

 

Die beteiligten Gewerke wurden während des Bauprojektes vor große Herausforderungen gestellt. So mussten die umfangreichen Zu- und Umbauten neben dem laufenden Betrieb durchgeführt werden – ebenso galt es den historischen Kern des Landesklinikums wiederherzustellen. Neu gebaut wurden unter anderem ein Operations- und Intensivzentrum, ein Familienzentrum mit Kinder- und Jugendabteilung, Gynäkologie und Geburtshilfe, eine Tagesklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, eine Pflegestationen für den Bereich Innere Medizin inkl. Dialyse und eine Psychiatrische Tagesklinik für Erwachsene.

 

HOYER Brandschutz wurde vom Landesklinikum Mistelbach mit umfassenden Leistungen rund um den vorbeugenden Brandschutz beauftragt. So wurde nicht nur das Brandschutzkonzept für das gesamte Krankenhaus sowie den Parkdeck-Neubau erstellt, sondern auch vorläufige Brandschutz- und Fluchtwegskonzepte realisiert, die an die jeweiligen Bauphasen und deren Fortschritt angepasst werden mussten.

 

Ingenieur Werner Hoyer-Weber und sein Team wurden vom Landesklinikum auch mit der Ausführungsplanung betraut. Mit einer funktionellen Steuermatrix für die Brandfallsteuerung stellte das Ingenieurbüro eine Übersicht über alle anzusteuernde brandschutztechnischen Einrichtungen in der komplexen Anlage des Krankenhauses dar und schuf damit die Basis für eine professionelle Ausführung durch alle beteiligte Firmen, Bauleiter und prüfende Sachverständigen.

 

Das erklärte Ziel des Bauherrn lautete nicht die Bettenanzahl, sondern die Qualität am Landesklinikum zu steigern, etwa durch effektivere Leitung der Patientenströme sowie optimierte Arbeitsabläufe. Bei der Erreichung dieser Vorgabe im Brandschutzbereich ergaben sich für HOYER Brandschutz vor allem durch folgende Faktoren besondere Herausforderungen: Zum einen durch die extreme Hanglage des Krankenhaus-Komplexes und die daraus resultierenden unterschiedlichen Fluchtwegsebenen, zum anderen durch den Umbau während des laufenden Betriebes und damit verbunden eine ständige Anpassung und Neukonzeptionierung der Fluchtwege während der verschiedenen Bauphasen.

 

Darüber hinaus kam es durch den Zusammenschluss des Bestands- und Zubaus zu Überschreitungen der höchstzulässigen Fluchtwegslänge. Diese darf von jedem Punkt eines Raumes bis zum nächsten Ausgang ins Freie, oder bis zum nächsten gesicherten Bereich, 40 Meter nicht überschreiten. Die Einhaltung der geltenden Brandschutzordnung in diesem Bereich wurde von HOYER Brandschutz durch Planung mehrerer, gesicherter Fluchtwegbereiche gelöst.

 

Datum

2012-2013, Österreich

Auftraggeber

Vamed

Gebäudenutzung

Krankenhaus

Größe

26.000m² + 6.600m² Parkdeck

Category
Krankenhäuser